CSS: Falle oder Wahrheit - 1) Classitis
Wer immer wieder CSS Dateien bearbeiten muss, zum Beispiel Leute die im Frontend Development arbeiten, weiß wie schnell es gehen kann. Gerade hat man es geschafft den Code zu minimieren und zu optimieren und da wuchert es schon wieder dahin das gehasste/geliebte CSS. Es scheint gar so als würden sich unsere besten CSS Techniken als Fallstricke erweisen.
Nicole Sullivan hat auf ihrem Stubbornella Blog ihre Rede beim Webstock 2011 veröffentlich, wo sie genau dieses Thema aufgreift. Das Wuchern scheint sich doch in den Griff bekommen zu lassen. Zumindest wenn man ein paar Knackpunkte beachtet. Hier mein Beitrag zu Knackpunkt 1.
Classitis
@Stubbornella sagt:
Klassen sind unser bester Freund.
Man muss sie nur richtig definieren. Sind sie zu breit gefächert, wird man zu viel Redundanz im Code haben. Sind sie zu eng definiert, wird es schwer sein darauf aufzubauen und weiterzuentwickeln. Was man auf gar keinen Fall will sind Klassen die nur ein einziges Property Value Set referenzieren.
Viele IDs im Code ist eine Katastrophe.
abschreckendes CSS Beispiel:
#sidebar #accounts #accountDetails h3{}
Fazit: Es kann nicht falsch sein Klassen umfangreich zu verwenden. Man sollte sein CSS auf Klassen aufbauen, die die richtige Balance zwischen zu weitgreifend und zu eng definiert haben. Man muss die Mitte finden in der sich wiederholende visuelle Muster abstrahiert werden können.
Link zu Stubornellas Blogartikel: